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Verwaltungsgemeinschaft Grafrath  |  E-Mail: info@vg-grafrath.de  |  Online: http://www.vg-grafrath.de

Skulpturenweg

Skulpturenweg 12. Juni – 12. September 2010

 

Seit Ende des 19. Jahrhunderts bis heute sind Künstler in Grafrath/Wildenroth tätig. Annette Illner konnte dreißig Kunstschaffende aus der Gemeinde zu dieser Freilichtausstellung gewinnen. Skulpturen aus unterschiedlichsten Materialien werden auf einem Rundweg über die Theresienhöhe und dem Kapellenberg oberhalb der Amper in einem einmaligen Kunstraum, in der Natur gezeigt. Für diejenigen, die den Skulpturenweg besuchen möchten, steht zur Orientierung ein Infokasten am Anfang der Theresienhöhe. In einem Umgebungsplan sind die ausgestellten Objekte mit erklärenden Texten eingezeichnet.

 

Photos: Hannah Illner

 

 

Peter Brake

Nr. 1

Geburtsjahr: 1945

 

Für den Skulpturenweg Theresienhöhe habe ich, seit 40 Jahren in Wildenroth und Glaskünstler, einen Baum mit Fotos behängt, der am Anfang des Skulpturenweges steht. Er soll einen Querschnitt meines künstlerischen Schaffens 25 Jahre Glaskunst in Wildenroth darstellen.

 

Skulpturenweg Nr. 1

 

 

Jakob Illner

Nr. 2

Geburtsjahr: 1992

ohne Titel

Material: Marmor

 

Die Skulptur besteht aus vier ineinander gewundenen Formen, jede auf- und wieder absteigend. Die sich kreuzenden, zum Teil gegensätzlich geschwungenen Linien ergeben zusammen die nach oben strebende Gesamtform.

 

Skulpturenweg 2

 

 

Philipp Stock

Nr. 3

Geburtsjahr: 1995

Titel: Afrika

Material: Speckstein

 

Ich hatte anfangs keine wirkliche Absicht, sondern der Stein hatte die Form wie Afrika, und darauf gekommen bin ich durch die WM. Ein Grund, warum ich bei der Kunstausstellung mitmache ist, vielen Menschen zu zeigen, dass viele Jugendliche nicht so raudi-mäßig sind. So will ich ihnen ein anderes Bild zeigen.

 

Skulpturenweg 3


 

Monica Feßl

Nr. 4

geboren 1940 in München, seit 1971 in Grafrath

Titel: Köpfe

Material: Marmor und Sandstein

 

Seit 2003 befasse ich mich mit Steinbildhauerei. Zuerst war es nur Sandstein und das figürliche Gestalten. Jetzt arbeite ich mit Alabaster und Marmor und liebe die abstrakten Formen. Jeder Steinbrocken eine neue Erfahrung – was wird daraus.

 

Skulpturenweg 4

Ludwig Jäger

Nr. 5

Geburtsjahr: 1965, seit 1999 in Wildenroth

Titel: Energiearbeit

Material: Holz

 

Was tritt mir da gegenüber? Eine Gestalt, die unserem Kulturkreis fremd ist, ein wenig an eine Stele irgendeines Naturvolkes erinnert. Die Figur ist ein Fremdkörper hier – das Weiß betont dieses ausgesetzt sein. Sie will nicht einfach schön oder gefällig sein, sondern drückt unmittelbar eine eigene Energie aus. Daher der Titel Energiearbeit.

 

Skulpturenweg 5

 

 

Steffen Kuhles

Nr. 6

Geburtsjahr: 1999

Titel:Tut-Anch-Acryl

Material: Ytong-Stein, Acrylfarbe

 

750 Jahre können viel und wenig sein.

 

Skulpturenweg 6

 


Philipp Reil

Nr. 7

Geburtsjahr: 1962

Titel: Ball -ance der Elemente

 

Idee: Verschiedene Elemente der Natur, wie Stein, Holz, Erde, Eisen und Pflanzen befinden sich in einer spielerischen Ball -ance.

 

Skulpturenweg 7

 

 

Susanne und Nikolai Cullmann

Nr. 8

Geburtsjahr: 1965, 2002

 

Titel: „Auch aus Steinen die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“

 

Warum wir mitmachen? Weil es uns glücklich macht, aus diesen Steinen etwas Schönes zu bauen!

 

Skulpturenweg 8


 

Vitus und Verena Handke

Nr. 9

Martin Handke (technischer Background – vor allem für die Aufstellung) Geburtsjahr: 2003, 1969, 1967

 

Titel: Strandgut

 

Wir waren letztes Jahr in Schweden. Eines unserer Lieblingsbeschäftigungen war es, am Strand entlang zu spazieren und Sachen zu finden.

 

Vitus, 7 Jahre: Weil ich ein Sammler bin, hab ich in Schweden am Strand alles gesammelt, was für mich interessant ist. Damit man es gut sehen kann, habe ich jeden einzelnen Schatz aufgehängt. Es soll nach Meer ausschauen und nach einem Segelmast von einem untergegangenen Piratenschiff.

 

Skulpturenweg 9


 

Renate und Jörg Steinsberger & JugendZeit-Haus

Nr.11

Geburtsjahr: 1959, 1964

 

Installation: Zwei Welten Ganz selbstverständlich bewegen wir uns zwischen der lebendigen und der digitalen Welt hin und her. Merken wir den Unterschied zwischen einem lebendigen Baum und einem digital abgebildeten Baum noch? Oder ist die andere Welt sogar interessanter? Die Installation hilft dem Betrachter sich auf einen eigenen Forschungsweg zu begeben. Ergebnisse können in das ZWEI WELTEN Buch eingetragen werden.

Skulpturenweg 11

Johanna Bindewald

Nr.12

Geburtsjahr: 1998

 

Projekt: „Fundstücke“

 

Ich habe immer schon alles gesammelt.(Steine, Muscheln, Schneckenhäuser, Versteinerungen, usw.) Da ich gerne bastle, hatte ich die Idee, einige meiner Fundstücke in einen alten Fensterrahmen zu spannen, der auch ein Fundstück vom Wertstoffhof ist.

 

Skulpturenweg 12

 

 

Ludwig Jäger

 

Nr.13

Geburtsjahr: 1965, seit 1999 in Wildenroth

Titel: Schule machen

 

Nehmen sie sich Zeit, setzten sie sich in eine Schulbank, nehmen sie wahr und machen Schule! Im Wald sind Schulbänke und Stühle aufgestellt. Der Titel fordert uns auf selbst Schule zu machen. Kann ich das? Will ich das? Wie will ich das? Schule findet in der Regel in einem Schulhaus, in einem Klassenzimmer statt. Viel Wissen wird heute aus dem Internet, Filmen, DVDs, CDs und aus Büchern erworben. Eigene Erfahrung – in der Natur – und – mit der Natur der Dinge machen wir wenige. Unsere Sinne, unsere Wahrnehmungen – es liegt in unserer Natur zu riechen, zu schmecken, zu sehen, zu hören, zu fühlen – bieten aber die Grundlage allen Wissenserwerbs. In der Natur werden wir also nicht etwa durch Geräusche (auch die der Autos der B471 gehören dazu !!! ) oder Gerüche usw. abgelenkt, sondern diese bieten vielmehr die Möglichkeit zu lernen.

 

Skulpturenweg 13

 


Silvia Ried

Nr.14

Geburtsjahr: 1963

 

Ich habe weißes Kabel zu einer Hülle verknüpft, die in sich einen Raum bildet, der transparent ist für den sie umgebenden Naturraum. Es ist ein Spannungsfeld zwischen beiden Räumen. Ich wähle den Ort unterhalb der Kapelle.

 

Skulpturenweg 14

 

 

Verena Bindewald

Nr.15

Geburtsjahr: 1964

Objekt: Pflanzstein: „Natur + Stein“

 

Der Stein ist ein griechischer Kalkstein (Diogles), die dreieckige Form symbolisiert Leben und Bewegung, die Durchbrüche Licht.

 

Die Bepflanzung mit „Hauswurz“ oder „Dachwurz“ ist bewusst gewählt, weil dieser in früheren Zeiten, Bewohner von Häusern und Höfen vor Unwetter und Blitzeinschlag schützen sollte.

 

Skulpturenweg 15

 

 

Annette Illner

Nr.16

Geburtsjahr: 1962

Titel: Bewegung

Material: Kunstfaser und Metall

 

Orangefarbene Rechtecke ziehen eine Spur durch das Grün des Waldes. Jedes Rechteck hat zu jedem anderen durch seine Gleichheit eine Beziehung. Obwohl sie alle fest stehen, fast statisch wirken, kommen sie durch uns als Betrachter in Bewegung. Wenn wir unseren Standort verändern, verfolgen unsere Augen ihr Hin und Her, ihr Auftauchen und Verschwinden, ihre Eigendynamik.

 

Skulpturenweg 16

Christian Heinecker

Nr.17

Geburtsjahr: 1967

 

Bei der Besichtigung des Standplatzes für meine Skulptur, bei der kleinen Kapelle, fiel mir die Geschichte mit dem heiligen Rasso ein. Da auch auf dieser Anhöhe die Burg stand kam ich auf die Idee, ein Schwert zu schmieden.

 

Skulpturenweg 17

 


Hans Bindewald

Nr.18

Geburtsjahr: 1959

Projekt: „Neue Welten“

 

Das Projekt beinhaltet drei Zeitzonen: Eiszeit, Eroberung, Gegenwart – Zukunft

 

Skulpturenweg 18

 

 

Herbert Freudenberger

Nr.19

geboren 1930 in München

Titel: Barke

Material: Eiche

 

Vorhandenes Eichenholz habe ich einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Aus dem krummgewachsenen Holz sägte und arbeitete ich die geschwungene Form für meine Barke heraus. Die Barke – ein Segelboot, das über Wolken segelt.

 

Ich war 50 Jahre selbstständig als Glasermeister, habe mich dann in der „freien“ Zeit den künstlerischen Ideen zugewandt, autodidaktisch gebildet, denn einen Siebzigjährigen kann man schlecht noch ausbilden.

 

Skulpturenweg 19

 

 

Florentine Illner

Nr.20

Geburtsjahr: 1998

Titel: Bunte Blumenwiese

Material: Holz, Acrylfarbe

 

Manchmal muss man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Damit meine ich sowohl das Malen als auch das Anschauen. Denke Dir doch einfach eine Geschichte zu dieser Blumenwiese aus. Sehe wie zauberhaft und spannend die Natur ist.

 

Skulpturenweg 20


Sigrid, Stephanie und Lena Lermer

Nr.21

Geburtsjahr: 1968, 1999, 2004

Titel: Das Wagenrad

 

Mit dem Reisigwagenrad links der Mariengrotte wollen wir, die Ur- und Ururenkel Leonhard Hartls (1860-1923) diesem gedenken. Hartl war der letzte Müller von Wildenroth und Errichter verschiedener Bauwerke unseres Ortes. Hier ist vor allem die Mariengrotte erwähnenswert, deren Gestein unter unvorstellbaren Mühen aus einem Steinbruch aus Murnau mit einem Ochsenkarren nach Wildenroth gebracht wurde. Wie oft Hartl die weite Reise auf sich nahm und wie viele Wagenräder dabei zu Bruch gingen, ist leider nicht überliefert.

 

Skulpturenweg 21



Esther Balazs

Nr.22

Geburtsjahr: 1970

Titel: „mythos, form“

Material: Holz, Farbe

 

der mensch formt. in, neben, mit der natur oder gegen sie. er setzt zeichen, deren bedeutung zu hinterfragen ist. stimmt die formgebung, stimmt das zeichen im kontext, können sich neue assoziationen ergeben, kann das denk-fühlen begrenzungen überwinden.

 

Skulpturenweg 22

 


Martina, Mira und Hannah Weigert

Nr.23

Geburtsjahr: 1970, 1997, 2000 , seit 1998 in Grafrath

 

Titel: Flugobjekte

 

Martina Weigert: „Mehr aus Lust an der Materialkunst und aus kindlichem Spieltrieb habe ich mich beim Skulpturenweg angemeldet. Vor allem gefiel mir auch der Gedanke mit Mira und Hannah gemeinsam an einem Projekt teilzunehmen. Wir haben uns für das Thema „Flugobjekte“ entschieden und hoffen, dass unsere Teile nicht nur uns Freude bereiten.“

 

Mira Weigert: „Die Batzerei mit Pappmachee wurde manchmal langweilig, doch alles in allem hat es Spaß gemacht. Hoffentlich halten die Flugobjekte so lange, dass sie danach unseren Garten zieren können.“

 

Hannah Weigert: „ Eigentlich hätte ich lieber etwas mit Speckstein gemacht, doch das fiel mir zu spät ein. Jetzt bin ich aber trotzdem mit meinen Flugobjekten zufrieden.“

 

Skulpturenweg 23

 


Hannah Illner

Nr.24

Geburtsjahr: 1994

Titel: „Süße“ Stelen

Material: Holz, Aluminiumfolie

 

Ich benötigte circa 140 „Oreo-Papierchen“ und 90 „Eiskonfekt-Papierchen“, konsumiert von mehreren Personen über einen längeren Zeitraum, eine süße Angelegenheit. Die Stelen wurden auf allen Seiten mit diesen Süßigkeitenverpackungen von mir „betackert“. Sie wurden dadurch aber nicht versüßt, sondern in einer ganz neuen Weise verziert und gestaltet.

 

Skulpturenweg 24

 


Friedrich Korn

Nr.25

Geburtsjahr: 1940

Titel: Wege zum Licht 2

Material: Eschenholz

 

Die Plastik stellt eine ins Licht wachsende Pflanze dar. Die Farbe Gelb steht für Einsicht und Hoffnung. Symbolisch wird der krisengeschüttelten Welt geraten sich auf den Weg ins Licht zu machen um die Zukunft kommender Generationen zu sichern.

 

Skulpturenweg 25

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